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13.12.07 | Newsletter

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

nachdem in den letzten Tagen die Einreichung von EGVP-Nachrichten, die mit der neuen Signaturkarte der Bundesnotarkammer signiert wurden, teilweise noch nicht möglich war, ist inzwischen die justizseitige Software in allen Bundesländern bis auf Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern aktualisiert. In Mecklenburg-Vorpommern wird die notwendige Aktualisierung am Samstag, dem 15.12.2007, erfolgen.
Die Verwendung der neuen Signaturkarten setzt allerdings voraus, dass das jeweilige Zertifikat in den Verzeichnisdienst der Zertifizierungsstelle eingestellt wurde. Dies erfolgt nach Eingang der Empfangsbestätigung für die jeweilige Signaturkarte bei der Zertifizierungsstelle. Soweit Empfangsbestätigungen bei der Zertifizierungsstelle der Bundesnotarkammer eingegangen sind, sollen die noch nicht freigeschalteten Zertifikate am Abend des heutigen Donnerstags eingestellt werden. Vor der Einstellung in den Verzeichnisdienst können die mit der jeweiligen Signaturkarte erstellten Signaturen durch die Software der Gerichte nicht geprüft werden. Bisher noch nicht ausgelieferte Signaturkarten werden bis zum Abend des morgigen Freitag, 14.12., versandt. Fall Sie darüber informiert wurden, dass Ihr Signaturkartenantrag unvollständig ist, dürfen wir Sie bitten, die angeforderten Unterlagen, wie z.B. eine unterschriebene Ausweiskopie, an die Zertifizierungsstelle zu senden, da vor Eingang eines vollständigen Antrags die Signaturkarte nicht versendet werden kann.

Wir dürfen noch einmal darauf hinweisen, dass die grundlegende Ursache der derzeitigen Schwierigkeiten bei der Technikumstellung in der verspäteten Bereitstellung der erforderlichen Wurzelzertifikate durch die Bundesnetzagentur zu sehen ist. Die Wurzelzertifikate waren ursprünglich für Ende Dezember 2006 angekündigt, der neue Zertifizierungsdienst konnte letztendlich aber erst nach mehrfachen deutlichen Hinweisen an die Behördenleitung auf die wirtschaftlichen und rechtlichen Folgen einer verspäteten Kartenumstellung Ende Oktober 2007 in Betrieb genommen werden, so dass für den Austausch der kompletten Kartengeneration nur rund ein Monat zur Verfügung stand. Wir dürfen in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass die Zertifizierungsstelle der Bundesnotarkammer als erster akkreditierter Anbieter überhaupt mit der Ausgabe der neuen Signaturkarten mit einer Schlüssellänge von 2.048 bit begonnen hat.

Wir hoffen, dass Ihr Bürobetrieb durch die Umstellung der Signaturtechnik nicht übermäßig belastet wurde und dass ab der kommenden Woche erneut ein reibungsloser Betrieb des elektronischen Registerverkehrs stattfinden wird.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Robert Mödl
Geschäftsführer, NotarNet GmbH


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